Muss das sein, Instagram?

Ich bin ein großer Freund von IT-Sicherheit. Ehrlich. Deswegen habe ich auch überall dort, wo es geht, die Zwei-Faktor-Authentisierung aktiviert. So auch bei Instagram. Dass eben dieses Instagram mich aber auf der Weboberfläche zwingt, selbst bei einem Wechsel der bereits angemeldeten Profile einen Authentisierungs-Code einzugeben, halte ich dann doch für etwas übertrieben.

Keine Ahnung, ob dieses Verhalten tatsächlich so gewollt oder ein Fehler ist. Ich hoffe letzteres. Ich kann mir nämlich gut vorstellen, dass es Nutzer mit mehreren Profilen dazu verleitet, die Zwei-Faktor-Authentisierung genervt wieder zu deaktivieren. Und das kann ja wohl kaum im Sinne des Erfinders sein.

Poison

Es gibt Dinge, die vergisst man einfach nicht. Zum Beispiel das Lied, das man gehört hat, als man zum ersten Mal unglücklich verliebt war. Bei mir war dieses Lied „Poison“ von Alice Cooper. Ich wusste damals, dass meine Gefühle nicht auf Gegenseitigkeit beruhen und es ohnehin nicht passen würde, aber wie das im Leben immer so ist: Manches kann man sich einfach nicht aussuchen.

In letzter Zeit höre ich „Poison“ wieder viel zu oft.

WhatsApp-Enkeltrick

Der WhatsApp-Enkeltrick scheint sich für Betrüger zu lohnen: Wie die Kieler Nachrichten berichtet, ist 2022 alleine in Schleswig-Holstein ein Schaden in Höhe von rund 1,7 Millionen Euro entstanden.

Deshalb: Klärt euer Umfeld auf. Immer und immer wieder. Und für alle, die von dieser Masche noch nichts gehört haben, zitiere ich einfach mal heise online:

Bei der Betrugsmasche versuchen die Angreifer, sich als Verwandte – in der Regel Tochter oder Sohn – des Empfängers auszugeben. Diese hätten ihr Smartphone verloren, es sei kaputtgegangen oder ihnen angeblich gestohlen worden. Daher habe sich die Telefonnummer geändert. Und nun sei eine rasche Zahlung nötig, die die Opfer – die Eltern oder Großeltern – jetzt bitte übernehmen mögen.

heise online

Selbstverständlich gibt es in dem Beitrag auch einen Screenshot und weitere Informationen. Zum Beispiel, dass die Betrüger als Einstieg in das Gespräch neuerdings gerne auf die gute alte SMS setzen.

Mein Tipp: Wenn ihr von einer unbekannten Nummer eine Nachricht bekommt, in der steht, jemand habe eine neue Nummer, dann lasst euch dies immer über einen anderen Kanal von der Person bestätigen. Fragt bei Facebook, bei Instagram, per Mail oder worüber auch immer nach – sicher ist sicher.

Tschüss Twitter, es war … ohnehin nicht mehr nett mit dir

Seit fast 14 Jahren bin ich bei Twitter und lange Zeit war es meine bevorzugte Mikroblogging-Plattform. Doch Twitter hat sich verändert. Und die Nutzer sich auch. Und das leider nicht zum Positiven.

Während Twitter mit einer algorithmischen Timeline und (zumindest bei mir) meist uninteressanten Empfehlungen stetig daran arbeitete, das Nutzererlebnis zu verbessern die Nutzer möglichst lange auf der eigenen Seite zu beschäftigen, ließen sich diese leider nur allzu bereitwillig vom Algorithmus manipulieren. Als Ergebnis gibt es bei Twitter gefühlt nur noch zwei Arten von Beiträgen: Beiträge, in denen provoziert wird, und Beiträge, in denen sich empört wird. Hauptsache es bringt Likes, Zustimmung und nach Möglichkeit eine Erwähnung in den Twitter-Trends.

Wirklich erträglich war Twitter für mich eigentlich nur noch dank Tweetbot. In diesem Dritt-Client hatte ich eine chronologische Timeline und zahlreiche Filtermöglichkeiten, sodass ich von dem ganzen Müll, der sich außerhalb meiner Timeline abspielte, so gut wie nichts zu sehen bekam.

Leider ist es seit gestern so, dass sich Tweetbot und die meisten anderen Dritt-Clients nicht mehr mit Twitter verbinden können. Bis heute gibt es hierzu kein Statement von Twitter. Ist es ein Fehler, der mangels Personal nicht so ohne weiteres behoben werden kann? Ist es Absicht, weil Nutzer von Dritt-Clients keine Werbung angezeigt bekommen (was natürlich nicht in Elon Musks Sinne sein wird)? Man weiß es nicht.

Was ich allerdings weiß: Ohne Tweetbot ist Twitter für mich unbenutzbar. Und weil Twitter ohnehin schon länger nicht mehr der Ort ist, der er einmal war, habe ich gestern Nägel mit Köpfen gemacht, alle meine Beiträge gelöscht und die App von meinen Geräten entfernt. Ob ich Twitter eines Tages eine neue Chance gebe? Sag niemals nie. Fürs Erste hat sich diese Plattform für mich allerdings erledigt.

Beat Saber rockt!

Aufgrund meines zu hohen Blutdrucks wurde ich von meiner Ärztin zu mehr Bewegung verdonnert. Und wenn von mir mehr Bewegung gefordert wird, darf der VR-Klassiker „Beat Saber“ natürlich nicht fehlen. Also habe ich das Spiel heute mal wieder gestartet – und freudig festgestellt, dass mit dem (kostenpflichtigen) DLC „Rock Mixtape“ weitere Rocksongs veröffentlicht wurden.

Unter anderem enthält das neue Music Pack auch Survivors „Eye of the Tiger“. Als Rocky-Fan konnte ich da natürlich nicht widerstehen, habe mir das Paket direkt gekauft und den Song eben angespielt. Puh, ist das anstrengend. Aber auch spaßig. Nicht nur, dass „Eye of the Tiger“ im FitBeat-Stil (also als Fitness-Variante mit diversen Hindernissen) designt wurde, die Geräusche beim Zerschneiden der Würfel erinnern außerdem dezent an die Schlaggeräusche beim Boxen. Witzig.

Damit steht dann auch fest, was ich die kommenden Wochen spielen werde, sollte ich mal keine Lust auf richtigen Sport haben. Solche Tage soll es ja geben …

BaFin warnt vor Banking-Trojaner „Godfather“

Die BaFin warnt vor dem Banking-Trojaner „Godfather“. Dieser läuft unter Android und kann so ziemlich alles, von dem man nicht möchte, dass ein Banking-Trojaner es kann:

Bekannt ist, dass Godfather gefälschte Websites von regulären Banking- und Krypto-Apps anzeigt. Loggen sich Verbraucher über diese Websites ein, werden ihre Login-Daten an die Cyber-Kriminellen übermittelt.

Die Schadsoftware verschickt zudem Push-Benachrichtigungen, um an die Codes für die Zwei-Faktor-Authentifizierung zu gelangen. Mit diesen Daten können die Cyber-Kriminellen möglicherweise auf die Konten und Wallets von Verbrauchern zugreifen.

Quelle: BaFin

Weitere Informationen findest du außerdem bei heise online.

Wie der Trojaner auf die Geräte kommt, ist derzeit leider nicht bekannt. Momentan hilft also nur: Android aktuell halten (was zwangsläufig bedeutet, ein Gerät zu nutzen, das vom Hersteller mit Sicherheitsupdates versorgt wird) und bei der Installation neuer Apps (möglichst nur aus dem offiziellen Google Play Store) auf die angeforderten Rechte achten. Also eigentlich alles wie immer.