Zeit fürs Training

Der Amerikaner Rob Stirling hat einen neuen (noch nicht bestätigten) Liegestützrekord aufgestelt: 3264 Liegestütze. In einer Stunde. Und das mit 60 Jahren.

Ich Versager schaffe gerade mal knapp über 50. Zum Glück bin ich erst 45. Ich habe also noch 15 Jahre Zeit zum Trainieren. Auf geht’s …

Definitionssache

Wie der SPIEGEL berichtet, wechselt jeder vierte Mann in Deutschland seine Unterwäsche nicht täglich.

Vermutlich ist das Ergebnis reine Definitionssache. Zählt zum Beispiel auf links drehen als wechseln?

Profis. Sind wir das nicht alle?

Wie Mimikama berichtet, hat Kaspersky in einer europaweiten Studie Menschen zu ihren Cybersicherheitskenntnissen befragt. Die Ergebnisse decken sich mit meinen Erfahrungen aus der Praxis: Insbesondere Jugendliche überschätzen sich oft selbst und glauben, sich mit Cybersicherheit auszukennen, können im Zweifel aber nicht mal eine Phishing-Seite erkennen.

Mein persönlicher Lieblingsabschnitt:

Tatsächlich glauben 75 Prozent der Befragten in der Bundesrepublik, sie verfügten über gute Kenntnisse in Sachen Cybersicherheit, 24 Prozent bescheinigen sich selbst sogar das Label „Profi“.

Mimikama

Mein Tipp als Profi: Einen echten Profi erkennst du daran, dass er sich selbst nicht als Profi bezeichnet.

Klatsch und Tratsch

Ich bin heute über ein schönes Zitat gestolpert:

„Great minds discuss ideas, average minds discuss events, small minds discuss people.“

Eleanor Roosevelt

Bedeutet übersetzt: Große Geister diskutieren über Ideen, durchschnittliche Geister diskutieren über Geschehnisse, kleine Geister diskutieren über Menschen.

Denkt einfach daran, wenn ihr das nächste Mal über Menschen tratscht redet.

Doppelmoral

Der folgende Spruch wird mir seit Tagen immer und immer wieder in die diversen Timelines gespült:

Weniger ist mehr!*

*Gilt nicht für Penis, Sex, Gehalt, Zeit, Frieden, Glück, Hirn, Humor, Menschlichkeit & Nutella.

Unbekannt

Ich behaupte: Stünde dort „Brüste“ statt „Penis“, käme der Spruch nicht mehr so gut an. Außerdem gäbe es in den bekannten Kreisen einen Aufschrei gegen Sexismus und Bodyshaming.

Teufelskreis

Gestern hatte ich mir eine Pizza bestellt. Ein Drittel blieb übrig. Da mich der Rest vorhin nicht satt gemacht hat, ich nun aber bereits auf den Geschmack gekommen war, habe ich mir erneut eine Pizza bestellt. Wieder blieb ein Drittel übrig. Ich befürchte, ich bin in einen Teufelskreis geraten.

Und wieder mal heißt es: Vorhänge runter!

Wieso ist das Wetter an den Wochenenden in letzter Zeit eigentlich immer so gut? Kann die Sonne nicht während der Woche scheinen, wenn ich eh arbeiten muss? Da stört sie wenigstens nicht.

Ernsthaft: Egal ob Filme gucken, Videospiele spielen oder Fotografieren, mit praller Sonne macht nichts davon Spaß. Ich bin vermutlich der einzige Mensch auf diesem Planeten, der sich über „schlechtes“ Wetter am Wochenende freut.

Irrweg Identitätspolitik

In der aktuellen Ausgabe von SinansWoche erläutert der gute Sinan anhand eines Beispiels aus der Praxis, wieso er die moderne Identitätspolitik nicht nur kritisch sieht, sondern sie sogar für gefährlich hält – und fasst damit sehr gut zusammen, wieso ich die (sicherlich aus guten Absichten heraus entstandene) Identitätspolitik für einen Irrweg halte.

Das kann ich doch auch!

In einem Video erzählt Dives, wie sie als kinderlose Künstlerin einen grauen Sonntag verbringt. Sie meditiere etwa, gehe zum Markt, später eine Runde laufen. Den Abend lasse sie mit Nähen und Netflix ausklingen.

DER SPIEGEL

Moment mal, man kann viral gehen, indem man auf TikTok sein langweiliges Leben seinen kinderlosen Alltag thematisiert? Ob das auch als Mann funktioniert? Vielleicht werde ich ja doch noch Influencer …