Unheimlich

Ich war eben spazieren, und jeder, wirklich jeder, der mir entgegenkam, hat mich gegrüßt. Ich habe die Menschen noch nie so höflich erlebt. Irgendwie unheimlich.

Wie dem auch sei: Nachdem ich eben meine 10.000 Schritte abgerissen habe, werde ich es mir nun auf der Couch gemütlich machen und erst mal „Body Snatchers“ schauen. Keine Ahnung, wie ich gerade jetzt auf diesen Film komme.

Nein, Bücher und Hörbücher sind nicht dasselbe. Aber wen interessiert’s?

„Ich habe diesen Monat schon sieben Bücher gelesen.“

„Wow, wie machst du das? Ich bin ja schon froh, wenn ich eines pro Monat schaffe.“

„Na ja, ich lese die immer nebenbei.“

„Wie nebenbei?“

„Zum Beispiel während des Sports. Oder der Hausarbeit.“

„Also liest du keine Bücher, sondern hörst Hörbücher?“

„Ja. Das ist doch dasselbe.“

Es gibt Diskussionen, die ich einfach nicht verstehe. Wie zum Beispiel die Diskussion, ob es dasselbe ist, ein Buch zu lesen oder ein Hörbuch zu hören. Ich könnte es ja noch verstehen, wenn darüber diskutiert werden würde, worin die jeweiligen Vor- und Nachteile beider Varianten liegen, aber nein, insbesondere im Internet (wo sonst) kommt es gar nicht erst so weit. Wie so oft haben sich hier zwei Lager gebildet, die sich unversöhnlich gegenüberstehen. So wirkt es zumindest auf mich. Außerdem habe ich das Gefühl, dass Menschen, die Bücher lesen, sich oft intellektuell überlegen fühlen, während diejenigen, die Hörbücher bevorzugen, sich oft herabgesetzt fühlen. Vielleicht ist das auch ein Grund, wieso insbesondere Hörbuch-Anhänger so oft darauf bestehen, dass beides dasselbe ist.

Objektiv betrachtet ist vermutlich jedem klar, dass Bücher und Hörbücher natürlich nicht dasselbe sind. Ich persönlich bevorzuge es, Bücher ganz altmodisch selbst zu lesen. Zum einen, weil ich das Buch dann in meinem eigenen Tempo lesen kann, und mir im Kopf die Betonung einzelner Passagen oder die Stimmen der Protagonisten ganz anders vorstelle, als wenn ich den Text vorgelesen bekomme. Und zum anderen, weil ich beim Hören eines Hörbuchs gedanklich viel schneller abschweife (oder direkt einschlafe), als ich es beim Lesen tue. Beim Lesen kann ich mich stundenlang auf einen Text konzentrieren und darin versinken, beim Hören will mir das einfach nicht geling… oh, guckt mal: ein Eichhörnchen!

Viel interessanter als die Frage, ob jemand lieber Bücher liest oder Hörbücher hört, finde ich ohnehin, ob die Person sich die Zeit nimmt, um sich voll auf das jeweilige Werk einzulassen. Heutzutage scheint es üblich zu sein, alles immer nur noch nebenbei zu machen – und dabei im Zweifel auch nicht alles richtig mitzubekommen. Hauptsache man kann am Ende des Tages sagen, dass man das Buch konsumiert hat. Und ja, ich habe das Wort „konsumiert“ bewusst gewählt. Dasselbe gilt übrigens auch für Filme, Serien und Musik. Ich halte das für eine sehr traurige Entwicklung.

Darüber könnten wir mal häufiger diskutieren …

S-CERT: Warnung vor betrügerischen Mails im Namen der Sparkassen

Das S-CERT warnt derzeit vor betrügerischen Mails im Namen der Sparkassen. In diesen geht es um eine angebliche Kundensicherheitserhöhung, für die sich die Nutzer über einen Link verifizieren sollen. Dieser Link führt dann auf eine Phishing-Seite.

Wie immer gilt: Nichts anklicken und nichts eingeben, einfach löschen!

Verdächtige Mails könnt ihr außerdem gerne an warnung@sparkasse.de schicken.

Weitere Informationen und einen Screenshot findet ihr unter dem folgenden Link:

https://www.sparkasse.de/ueber-uns/sicherheitswarnungen.html

Instagram: Vier neue Sticker für Stories

Instagram führt vier neue Sticker für Stories ein: „Du bist dran“-Musik, Polaroid, Cutouts und Enthüllen. Bei letzterem wird die Story verdeckt und erst angezeigt, nachdem man dem Ersteller eine Direktnachricht geschickt hat – die allerdings nicht mal genehmigt werden muss, im Zweifel also einfach nur den Posteingang zumüllt.

Es sprechen sicher 100 Gründe dafür, diesen Sticker zu nutzen. Mir will nur gerade keiner einfallen.

Tschüss Jetpack!

Aus (sehr) alten Tagen komme ich bei meinem Filmblog und meiner Fotografie-Seite derzeit noch in den Genuss des inzwischen nicht mehr buchbaren Persönlich-Tarifs für das Jetpack-Plugin. Für schlanke 39 Dollar pro Jahr (und Webseite) ließen sich damit die meisten der für mich interessanten Features nutzen.

Nachdem die Jetpack-Tarife in den letzten Jahren stark überarbeitet wurden, war es letztlich nur eine Frage der Zeit, wie lange das noch so funktionieren würde. Und nun kam es, wie es kommen musste: Ich wurde letzte Woche per Mail darüber informiert, dass der Tarif zwar erhalten bleibt, der Preis allerdings auf 77,95 Dollar pro Jahr (und Webseite) erhöht wird.

Da ich bei diesem Blog hier bereits auf Alternativen setze (als ich hiermit angefangen habe, gab es den Persönlich-Tarif schon nicht mehr), habe ich die Preisänderung zum Anlas genommen, mich komplett von Jetpack zu verabschieden. Wirklich schade: Zum bisherigen Preis hätte ich das Abo vermutlich bis zu meinem Lebensende weiter genutzt. Selbst gegen eine geringe Erhöhung hätte ich nichts gesagt. Aber den Preis direkt verdoppeln? Das ist mir dann doch zu gierig.

Falls es euch interessiert, was ich mir als Alternativen ausgesucht habt: Als Spamfilter nutze ich aktuell Antispam Bee, für Backups BackWPuP Pro, als Security-Plugin All-In-One Security und als (ganz simple, aber mehr brauche ich auch nicht) Statistik Statify.